Warum Pilates am Reformer gerade ab 50+ besonders wertvoll ist
Je älter ich werde, desto mehr merke ich selbst, wie wichtig Bewegung eigentlich ist.
Nicht im Sinne von „höher, schneller, weiter“ — sondern um beweglich zu bleiben, Kraft zu erhalten und sich einfach wohl im eigenen Körper zu fühlen.
Ich bin selbst über 60 und unterrichte seit vielen Jahren Menschen unterschiedlichsten Alters. Viele meiner Personal-Trainingskunden sind inzwischen 70, 75 oder sogar über 80 Jahre alt. Und genau deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, wie gut Pilates am Reformer gerade in dieser Lebensphase tun kann.
Viele denken bei Pilates immer noch an junge, sehr sportliche oder extrem bewegliche Menschen. Dabei ist der Reformer eigentlich ein wunderbares Gerät für alle, die ihren Körper auf sanfte und gleichzeitig sehr effektive Weise bewegen möchten.
Was ich besonders liebe:
Viele Übungen beginnen erst einmal im Liegen.
Die Wirbelsäule darf sich entspannen, während Arme und Beine in Bewegung kommen. Der Körper wird mobilisiert, gekräftigt und gleichzeitig wieder länger und beweglicher.
Es fühlt sich nicht an wie ein typisches Fitness-Training.
Eher wie ein „Durchbewegen“ des ganzen Körpers.
Gerade Menschen, die sich am Boden nicht mehr wohlfühlen oder Schwierigkeiten haben, wieder aufzustehen, empfinden das Training am Reformer oft als unglaublich angenehm.
Und man muss dafür weder sportlich noch beweglich sein.
Im Gegenteil:
Viele beginnen erst bei uns, wenn sie lange keinen Sport gemacht haben oder merken, dass Rücken, Haltung, Gelenke oder Beweglichkeit im Alltag einfach wichtiger werden.
Deshalb finde ich gerade den Einstieg in einem kleinen Rahmen so schön.
Bei uns ist es möglich, den Reformer ganz ruhig kennenzulernen — im Personal Training, gemeinsam mit einer Freundin im Duo oder auch in einer kleinen Dreiergruppe.
Besonders gerne arbeite ich dafür oben in unserem ruhigen Personal-Bereich mit den klassischen Holz-Reformern. Dort entsteht eine sehr geschützte Atmosphäre, ohne Hektik und ohne das Gefühl, beobachtet zu werden.
Gerade am Anfang empfehle ich oft eher kürzere Einheiten von etwa 40 Minuten.
So kann man ganz entspannt ausprobieren, wie sich der Reformer anfühlt und was dem eigenen Körper guttut.
Und ehrlich:
Es ist nie zu spät, anzufangen.
Ich erlebe immer wieder, wie viel Freude Menschen daran haben, wenn sie plötzlich merken:
- ich werde wieder beweglicher,
- ich fühle mich aufrechter,
- mein Rücken fühlt sich besser an,
- ich bekomme wieder mehr Vertrauen in meinen Körper.
Und genau darum geht es für mich beim Pilates heute mehr denn je:
sich gut zu fühlen. Beweglich zu bleiben. Mit Freude in Bewegung zu sein.
Wenn du den Reformer gerne einmal kennenlernen möchtest, beraten wir dich bei Zech Pilates sehr gerne persönlich — ganz in Ruhe und ohne Druck.
Herzlich
Deine Andrea